Esther Radmoser

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Glutenfreie Ernährung

Ist lediglich Weizen zu meiden, kann man auf Dinkelprodukte umsteigen. In der Zwischenzeit ist praktisch alles, Nudeln, Brot und Brötchen, auch aus Dinkelmehl erhältlich. Aber auch Dinkel enthält Gluten.

Reagiert der Körper empfindlich auf Gluten, das Klebereiweiß im Getreide, müssen Sie vermutlich Ihre gesamte Ernährung umstellen.
Gluten ist enthalten in Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste, Emmer, Ein- und Zweikorn, Kamut, Grünkern, Hartweizen (Nudeln!) und allen daraus hergestellten Produkten.
Hafer enthält eine Eiweißverbindung, die dem Gluten sehr ähnlich ist, außerdem ist er oft mit glutenhaltigen Körnern verunreinigt. Es gibt als glutenfrei ausgewiesene Haferflocken, die auf Verunreinigungen hin überprüft sind. Trotzdem werden diese glutenfreien Haferflocken mitunter nicht vertragen.

Vorsicht bei Backpulver, (Trocken-)Hefe und Suppenpulver, viele Produkte enthalten Gluten. Es gibt aber auch glutenfreie Produkte zu kaufen.
Sauerteig ist praktisch immer glutenhältig.

Glutenhältige Lebensmittel



Glutenfrei sind Hirse, Buchweizen (der Name täuscht), Amaranth und Quinoa, Mais sowie Reis und Kartoffeln. Außerdem Süßlupinen, Hanfmehl, Kichererbsen, Erdmandeln, Teff (Zwerghirse), Johannisbrotkernmehl, Agar-Agar. Alle diese "Getreide", im botanischen Sinn sind es keine Getreide, eignen sich nicht oder zumindest nicht gut zum Brotbacken. Es gibt Spezialbrote für Menschen, die an Zöliakie leiden und Gluten strikt meiden müssen. Geschmacklich sind diese sehr gewöhnungsbedürftig.

Reiswaffeln, Buchweizenkräcker und Kastanienbrot sind glutenfrei und können als Brotersatz dienen. Bei den Rezepten finden Sie Angaben, wie Sie selbst glutenfreies Brot (Rezept 1 ohne Hefe, Rezept 2 mit Hefe, Rezept 3 mit Getreideresten) backen können, außerdem diverse Kuchenrezepte ohne Gluten.

Auch Kartoffeln sind glutenfrei.

Glutenfreie Alternativen

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