Esther Radmoser

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Kaseinfreie Ernährung

Zuallererst muss unterschieden werden, ob lediglich Kuhmilch oder auch andere Milchsorten (Schaf- und Ziegenmilch) gemieden werden müssen. Die meisten Menschen reagieren auf Kuhmilch (in Mitteleuropa gehen Schätzungen von 50-80% der Bevölkerung aus!!!). Etwa die Hälfte der Betroffenen verträgt auch keine Schaf- oder Ziegenmilch.

Meiden aller Arten von Tiermilch

Es sind in den letzten Jahren viele verschiedene Formen "pflanzlicher Milch" auf den Markt gekommen, die nicht als Milch sondern als Drink bezeichnet werden.

Auf der Basis von Soja, Reis, Hafer, Dinkel und anderen Getreidearten entstehen Getränke, die in vielen Belangen einen guten Ersatz für Milch darstellen. Je nach Sorte sind diese Drinks auch glutenfrei.
Gerade bei Süßspeisen, Puddings und Kuchen ist meist kein Unterschied zu schmecken. Beachten Sie aber, dass diese Drinks sehr viel süßer sind als normale Milch; entweder reduzieren Sie den zugegebenen Zucker oder Sie mischen den Drink mit Wasser, etwa im Verhältnis 1:1.

Auf Sojabasis gibt es eine Art Schlagobers, die theoretisch mit Sahnesteif geschlagen werden kann, aber bei weitem nicht wie Schlagobers schmeckt. Zu Kochzwecken ist sie aber sehr gut geeignet, z. B. um Soßen zu binden.

Ebenfalls auf Sojabasis ist Tofu, mit einiger Erfahrung kann man Seidentofu anstatt Quark verwenden. Seien Sie nicht frustriert, wenn es beim ersten Mal nicht perfekt schmeckt.

Schaf- und Ziegenmilch erlaubt

Je nach Verwendungszweck ist Schaf- und Ziegenmilch mehr oder weniger gut als Ersatz für Kuhmilch geeignet.

Joghurt hat einen etwas anderen Geschmack, ebenso Topfen und Weichkäse. Hartkäse aus reiner Schaf- oder Ziegenmilch ist schwer herzustellen. Viele Produkte enthalten entweder einen (relativ hohen) Anteil Kuhmilch oder sehr viel Chemie. Fragen Sie genau nach!

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