Esther Radmoser

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Einlauf mit Basenpulver / Salz

Der Gedanke an einen Einlauf lässt viele Menschen schaudern, solche Methoden gelten als antiquiert und ekelhaft.

Nun: Was bei einem Einlauf aus ihrem Körper kommt, ist vorher drin; was ist also ekelhafter - es im Körper zu lassen oder es mittels Einlauf zu entsorgen?

Wichtig: Machen Sie keinen Einlauf bei entzündlichen Prozessen im Bauchraum und während der Schwangerschaft. Halten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme.

Utensilien

Besorgen Sie sich in der Apotheke einen Irrigator, das ist ein großes Kunststoffgefäß mit etwa 1 Liter Inhalt, an dessen unterem Ende ein Gummischlauch mit Ventil montiert ist.

Außerdem empfehle ich den Zusatz von Basenpulver, etwa 1/2 TL auf 1 l Wasser, aber reines Wasser geht auch.

Ein paar Tropfen Öl, am einfachsten aus der Küche, da sind am wenigsten Zusatzstoffe enthalten. Kosmetikprodukte enthalten meist Duftstoffe, Konservierungsmittel und dergleichen mehr.

Ein großes Handtuch zum Unterlegen, eine Decke zum Zudecken.

Vorgehensweise

Das Wasser sollte Körpertemperatur haben, und zwar eher zu warm als zu kalt. Denken Sie daran, dass sie im Inneren Ihres Bauchs deutlich wärmer sind als an der Oberfläche ihrer Hände. Ist der Einlauf zu kalt, kostet das ihrem Körper unnütz Energie und belastet den Kreislauf.

Verwenden Sie nicht das warme Wasser aus dem Boiler, das dort schon den ganzen Tag steht, sondern erwärmen Sie kaltes Wasser in einem Topf oder Wasserkocher.

Geben Sie 1/2 TL Basenpulver in den Irrigator und füllen Sie das warme Wasser ein. Halten Sie den Schlauch über das Waschbecken und öffnen Sie das Ventil, damit die Luft aus dem Schlauch ganz entweicht. Wenn das Wasser gut durchrinnt, schließen Sie das Ventil wieder.

Geben Sie ein paar Tropfen Öl auf die Spitze des Schlauchs und stellen oder hängen Sie den Irrigator in der Dusche auf. Je höher das Gefäß hängt, desto schneller läuft das Wasser in Ihren Darm; und je schneller das Wasser in den Darm läuft, desto schneller kommt es zu Stuhldrang, weil sich der Darm nicht so schnell dehnen kann.

Knien Sie sich auf allen Vieren in die Dusche (oder Badewanne), lassen Sie den Bauch locker und führen Sie die Irrigatorspitze (unter leichtem Hin- und Herdrehen) in das After ein, soweit als möglich. Öffnen Sie das Ventil und lassen Sie das Wasser in Ihren Darm fließen. Entspannt atmen!

Ist alles Wasser im Darm, legen Sie sich auf das Handtuch, decken Sie sich zu und massieren Sie Ihren Bauch SANFT gegen den Uhrzeigersinn. Im Idealfall können Sie das Wasser 15 Minuten halten.

Effekte

Viele körperliche Beschwerden sind Vergiftungsprobleme oder werden auf jeden Fall durch Entgiftung stark verringert. Darunter fallen manche Arten von Kopfschmerzen, Fieber, chronische Müdigkeit und vieles mehr.

Troubleshooting

Flüssigkeitsmengen für Kinder unterschiedlichen Alters:
1 Jahr 1/4 Liter, 4 Jahre 1/2 Liter, 8 Jahre 3/4 Liter, ab 12 Jahre 1 Liter und mehr. Das sind Schätzungen; wenn Sie unsicher sind, verwenden Sie eher mehr als weniger Wasser. Sie können nur einen Fehler machen: Wenn Sie zu wenig Wasser verwenden, sodass es im Anschluss an keine oder eine nur ungenügende Entleerung kommt, werden die im Darm gelagerten Gifte gelöst und wieder aufgenommen. Beobachten Sie ihr Kind und geben Sie ihm das Vertrauen, dass es nicht schlimm ist, wenn es den Weg zur Toilette nicht schafft. Legen Sie genügend Handtücher oder eine wasserfeste Unterlage unter.

Die Irrigator-Spitze kann nicht eingeführt werden: Das ist eine Frage der Entspannung. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Atmung, klopfen Sie die MFT-Punkte. Nicht mit Gewalt arbeiten.

Es kommt nach dem Einlauf zu keiner Entleerung: Spätestens nach 20 Minuten sollten Sie zur Toilette gehen, sonst kommt es zur Rückvergiftung durch die gelösten Toxine, die nicht ausgeschieden werden. Wenn kein Stuhldrang spürbar ist, haben Sie zu wenig Wasser genommen. Bis zu 2 Liter sind für einen Erwachsenen normal.

Das Wasser fließt nicht in den Darm: Vermutlich haben Sie noch Luftblasen im Schlauch. Oder Sie sind zu verspannt - tief atmen, Bauch entspannen, MFT!

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