Esther Radmoser

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Elektrosmog

EUER HAUS IST EUER GRÖSSERER KÖRPER.
(Khalil Gibran, 1883-1931)

Was ist Elektrosmog?

Unter E-Smog versteht man elektrische, magnetische und elektro-magnetische Felder, deren Herkunft immer technischer Natur ist.
Die Empfindlichkeit gegenüber E-Smog ist individuell sehr unterschiedlich. Während manche Menschen sehr unempfindlich sind, bekommen andere schon durch vergleichsweise kleine Belastungen große Probleme. Besonders Kinder, Menschen mit chronischer Borreliose oder Menschen mit vielen Metallen im Körper (Zähne!) sind oft elektrosensibel.

Man teilt in Niederfrequenz (NF) und Hochfrequenz (HF):

Niederfrequenz

Niederfrequenz sind elektrische Felder, wie sie durch das Anlegen von Spannung an elektrische Leiter entstehen. Jedes Stromkabel, in der Wand verlegt oder frei zwischen Steckdose und Gerät, ist umgeben von einem elektrischen Feld, unabhängig davon, ob das Gerät eingeschaltet ist oder nicht. (Ist das Gerät eingeschaltet, wird das Feld in der Regel deutlich stärker, und es kommt ein magnetisches Feld dazu.)

Das heißt, die E-Smog-Belastung durch NF entsteht in den meisten Haushalten durch die elektrische Installation. Seltener ist eine Belastung durch Umspannwerke und Freilandleitungen außerhalb des Hauses.

Reduktion der NF-Belastung

Halten sie ihren Schlafplatz frei von Kabeln, die unter Spannung stehen, also in die Steckdose eingesteckt sind. Trennen Sie sich von ihrem Nachttischlämpchen. Es gibt Taschenlampen zum Kurbeln oder solarbetriebene Lämpchen, die nicht teuer sind und keinen E-Smog erzeugen. Im Regelfall sind sie total ausreichend. Eine andere Möglichkeit sind kleine Schalter, die an der Steckdose zwischengeschaltet werden und mittels Kippschalter die Stromzufuhr zum Kabel trennen. Die Funktion dieser Schalter – wie wir sie brauchen – ist aber abhängig davon, dass sie richtig herum in der Steckdose stecken. Das ist nur durch Messung herauszufinden.
Meist noch deutlich belastender als die Nachttischlämpchen sind Radiowecker. Sie gehören nicht ins Schlafzimmer! Ersetzen Sie ihren Radiowecker durch einen batteriebetriebenen Wecker (der Gleichstrom aus der Batterie ist vernachlässigbar gering und viel weniger belastend als Wechselstrom).
Trennen Sie sich von Federkernmatrazen und Metallbetten - durch die leitfähigen Materialien wird der E-Smog sehr verstärkt (NF und HF).
Ob es sinnvoll ist, die Sicherung für das Schlafzimmer vor dem Schlafengehen herauszunehmen bzw. einen Netzabkoppler zu installieren, kann nur durch Messung festgestellt werden. Mitunter ist die Belastung durch einen Nachbarraum oder überhaupt die nachbarliche Wohnung größer als durch die Leitungen im eigenen Schlafzimmer.

Hochfrequenz

Hochfrequenz sind die elektro-magnetischen Felder im Mega- und Gigahertzbereich, wie sie durch folgende Geräte abgegeben werden: Handy, DECT-Telefon, W-LAN, Radio- und Fernsehsender, Handymasten, Mikrowellenherde, RADAR (Flughafen!), … die Zahl der Anwendungen nimmt permanent zu. Im Gegensatz zu NF-Belastungen addieren sich die Belastungen im HF-Bereich immer.

Reduktion der Belastung im HF-Bereich

Trennen Sie sich von so vielen der oben angeführten Geräte wie nur irgend möglich. Die Belastung durch DECT und W-LAN ist besonders problematisch, da diese meist mitten in der Wohnung stehen und Tag und Nacht senden, unabhängig davon, ob sie gebraucht werden oder nicht. Im Bereich der Schnurlos-Telefone sind in den letzten Jahren Geräte auf den Markt gekommen, die nur dann senden, wenn auch wirklich telefoniert wird. Leider sind die Angaben der Händler in dieser Hinsicht nicht immer richtig!

Messgeräte

Nur durch Messung ist eine genaue Aussage über das Ausmaß der Belastung möglich.

Die ganz saubere Lösung: Messen und Schirmen

Nur durch Messung der unterschiedlichen Feldstärken mit physikalischen Messgeräten kann die Belastung in ihrem Haus, an ihrem Schlaf- oder Arbeitsplatz genau festgestellt werden. Durch spezielle Materialien, z.B. als Vorhang, Tapete oder Wandfarbe, kann praktisch jede Belastung in diesem Bereich auf ein verträgliches Maß reduziert werden. Wenn Sie eine Beratung wünschen, komme ich gerne zu Ihnen nach Hause.

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